Im Rahmen des Neubaus der Städtischen Kindertagesstätte Lieck erfolgte jetzt symbolisch der erste Spatenstich. Das Bauvorhaben ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprojekts und dient der langfristigen Sicherung und Erweiterung des Betreuungsangebots in der Stadt.
Die bestehende Kindertagesstätte an der Ecke Rossberg 26/ Rosenweg 13, die ursprünglich 1954 als Volksschule errichtet und später zur Kita umgenutzt wurde, befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Seit mehreren Jahren wurden wiederholt bauliche Mängel festgestellt, unter anderem Risse in den Betonfertigteildecken und mehrere Rohrbrüche. Trotz verschiedener Reparaturmaßnahmen konnte keine dauerhafte bauliche Stabilität erreicht werden.

Die geplante Einrichtung mit einer Nutzfläche von rund 1.100 Quadratmetern wird künftig vier Gruppen umfassen – eine mehr als bisher – und damit 20 zusätzliche Betreuungsplätze bieten. Damit reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf an Kita-Plätzen in Heinsberg.
„Wir möchten allen Kindern in Heinsberg die Möglichkeit geben, in der Kita gut betreut und gefördert zu werden. Die zusätzliche vierte Gruppe hilft uns, dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen in Heinsberg gerecht zu werden,“ so Bürgermeister Kai Louis.
Die Gesamtkosten für Abriss und Neubau belaufen sich auf über vier Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt im Rahmen des „Kita-Investitionsprogramms NRW“ mit einer Förderung von mehr als 1,1 Millionen Euro. Hierfür wurden zwei Förderanträge gestellt und bewilligt – sowohl für den Ersatzneubau als auch für die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze.
Der Neubau entsteht auf dem bestehenden Grundstück. Während der Bauzeit bleibt der Betrieb der Kita im Altgebäude aufrechterhalten. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das bestehende Gebäude abgetragen, um Raum für ein neues und einladendes Außenspielgelände zu schaffen.
Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2026 geplant.

Bildunterschrift (v.l.): Patrick Räde, Ortsvorsteher Heinsberg-Lieck, Bürgermeister Kai Louis und Nikolas Pingen, Bauleiter Frauenrath Recycling